Freitag, 16. Dezember 2011
Wozu Worte?
Es sind die kurzen Augenblicke, die kurzen Millisekunden in denen deine Augen so viele Worte sagen - präzise und so rein, als hättest du es dein Leben lang geübt nur für diese kurzen Momente, um mir etwas zu sagen, was wir beide nicht wirklich verstehen. Und wenn wir es könnten, was wäre dann? Wie kann man versuchen etwas zu begreifen, was nicht dafür gedacht war? Wo bleibt der Zauber? Warum sucht man nach der Erklärung, wenn man weiß, dass es kein Trick war, sondern etwas Unbeschreibliches und doch Echtes? Die Suche nach Worten ist so vergebens, wie die Erlösung durch die Erkenntnis der Sinnlosigkeit allen Lebens. In dem Moment in dem wir sprechen, können wir doch nicht so fühlen, wie wenn wir einfach nur fühlen. Die Ewigkeit ist doch nur in deinen Augen und deinen Lippen und deinem Blick. Und in dem Moment in dem du sprichst, denkst du. Aber fühlst du denn genau so, wie wenn du nur fühlst und nicht denkst und fühlst?
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