Jorma Bork / pixelio.de
Mich hat das Programmieren schon als Kind fasziniert, obwohl ich damals wahrscheinlich keinen blassen Schimmer hatte, was es wirklich ist. Mein Vater kaufte mir irgendwann das Buch "Jetzt lerne ich C++, in 21 Tagen". Ganz begeistert machte ich mich ans Werk und scheiterte schon beim ersten Beispiel am Compiler. Die 21 Tage sind immer noch nicht rum. Später programmierte ich Skripte in OpenGL nach, tolle 3-D-Objekte, die man drehen konnte. Dann kam eine lange Phase PHP, in der ich mir ein Grundverständnis des Programmierens aufbaute. Bald darauf verknallte ich mich in die Rekursion. Sie ist so eine Hübsche.
Auf happy-security.de hatte ich angefangen Hackits zu lösen und http://www.computec.ch/ war alleine schon wegen der Persönlichkeit des Autors eine Bereicherung.
In den meisten Studiengängen wird es von Vorteil sein grundlegende Programmierfähigkeiten zu besitzen. In der Psychologie geht es ohne tatsächlich sehr schwer. Bei Oberflächen zum zusammenklicken, wird man immer eingeschränkt bleiben und oft gibt es kostenlose Alternativen mit viel mehr Möglichkeiten, die aber Programmiererfahrung voraussetzen. Effiziente Datenanalyse ist ohne Syntax und Programmierung nicht möglich. Und wieder erlangt man durch Programmiererfahrung die volle Freiheit.
“Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.” Frank Harris
Beim Programmieren ist das nicht anders. Keine Angst haben. Es macht Spaß und ist eine wahnsinnig kreative Arbeit. Traut euch. Bald ist jeder Coder und muss es auch sein.